Datentresor für die Dropbox

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www.safemonk.com

Auch wenn die Diskussion zur NSA-Bespizelung nicht mehr auf den Titelseiten der Zeitungen zu finden ist, habe ich weiterhin ein mulmiges Gefühl in der Magengegend, wenn ich Cloud-Dienste nutze. Die deutschen Provider haben sich kommitet, den Mail-Verkehr in Deutschland verschlüsselt zu übertragen. Nur leider klappt das nicht mit  dem Rest des Datenverkehrs.

Bei meinen Recherchen bin ich für die Nutzung von Cloud-Diensten auf Safemonk und Boxcryptor gestoßen, um die Dropbox verschlüsseln zu können.

Boxcryptor ist ein deutscher Dienst und unterstützt diverse Cloud-Dienste. Leider sind der kostenlosen (privaten) Version viele Einschränkungen in Kauf zu nehmen. Mein K.O.-Kriterium war die Einschränkung auf ein Gerät.

SafeMonk ist ein amerikanischer Dienst, der in der kostenlosen Version Zugriff von mehreren Geräten erlaubt und passende Apps bzw. automatische Synchronisation unter OS X mitbringt. Allerdings wird nur die Dropbox unterstützt. Ein Webzugriff ist gerade in der Beta-Phase. Mac Life hat sich  in einem Artikel ausführlich zu Safemonk und dessen Sicherheit beschäftigt.

Safemonk installiert unter OS X einen Ordner „Safemonk“. Alle Dateien die hier abgelegt werden, werden im Hintergrund verschlüsselt und an die Dropbox gesendet. Dazu muss natürlich Dropbox installiert sein. Wenn man direkt auf Dropbox.com eine Datei aus dem Ordner „Safemonk“ aufrufen will, sieht man nur kryptische Zeichen. Die Verschlüsselung funktioniert. Der Dateiname wird allerdings nicht verschlüsselt. Für meine Ansprüche nicht wirklich interessant.

SafeMonk
Entwickler: SafeNet, Inc.
Preis: Kostenlos
SafeMonk
Entwickler: SafeNet, Inc
Preis: Kostenlos

UPDATE:

Leider stellen die Entwickler safemonk per 31.08.2015 ein!

Exkurs:

Noch ein schönes Video zum „Überwachungsstaat“: