Warum ich openHAB nutze und super finde!

Bisher habe ich geschrieben, dass ich openHAB auf einen Raspberry PI installiert habe. Ich habe aber nicht erklärt warum ich mich für openHAB entschieden habe.

Ich finde es unheimlich praktisch Dinge mit dem Smartphone erledigen zu können. Das Telefon ist eh immer mit dabei, warum also nicht auch Lampen schalten oder die Temperatur im Haus abfragen?!

Durch ein bisschen googlen und ein paar Berichte zur Hausautomation bin ich nach einem kurzen Abstecher in Richtung „fhem“ auf openHAB gestoßen. Für mich ist es eine große Erleichterung, dass openHAB direkt ein Frontend für den Browser und auch Apps für iOS und Android mitbringt. Alles andere wäre für mich ein No-go gewesen, da ich nicht programmieren kann. openHAB ist im Internet gut beschrieben und nach ein paar Stunden Einarbeitung leicht zu verstehen.

Durch die vielfältigen Möglichkeiten weitere Softwarepakete sog. Bindings einzubinden, können Sensoren und Aktoren von  unterschiedlichsten Herstellern mit openHAB gesteuert werden. Mit einem Raspberry als Server habe ich auch kein schlechtes Gewissen was den Stromverbrauch angeht.

So ist es mit relativ wenig Aufwand möglich, Hausautomation selbst aufzusetzen! Und das macht Spaß…

Für gut gelungen halte ich die Konfiguration. Erst gibt drei Dateien, die angefasst werden müssen, um erste Dinge steuern zu können. openHAB bringt bereits eine Demo-Konfiguration mit. Die Dateien heißen openhab.cfg, demo.items, demo.sitemap und liegen im openHAB-Verzeichnis unter „etc/openhab/configurations/“. Da du die Demo leider nicht per apt zu installieren kannst, steht das Paket hier (openhab.org) zum Download bereit. Am einfachsten ist es, die Dateien dann per FTP auf den Raspberry zu kopieren. Wie das funktioniert habe ich hier beschrieben.

  1. openhab.cfg: Hier finden die grundsätzlichen Einstellungen, insbesondere zu den Bindings (Schnittstellen) statt.
  2. demo.items: In dieser Datei werden die Sensoren und Aktoren definiert, z.B. Ein Schalter für eine Lampe.
  3. demo.sitemap: Damit eine hübsche Bedienoberfläche entsteht, wird in dieser Datei beschrieben, wie die zuvor definierten Items angeordnet werden.

IMG_2777

 

Ok, mit dem Smartphone eine Lampe ein- oder aus zuschalten ist jetzt nicht wirklich smart. Daher bringt openHAB ein mächtiges Regel-Werkzeug zur Haus-„Automation“ mit, um Dinge smart zu steuern.

Ein Beispiel:
Wenn du Abends nach Hause kommst, schaltet sich das Licht automatisch ein. Oder Beim Verlassen der Wohnung mahnt dich openHAB an, weil das Fenster noch offen steht. Oder morgens wirst du mit erst mit gedimmten Licht vorsichtig mit deiner Lieblingsmusik geweckt…

…darum nutze ich openHAB!

Im nächsten Post beschreibe ich die Einbindung der Philips Hue…

Wie sind deine Erfahrungen mit der Homeautomation? Hinterlass einen Kommentare!

 

openHAB
openHAB
Preis: Kostenlos
openHAB
openHAB
Entwickler: openHAB Foundation
Preis: Kostenlos

 

2 Gedanken zu „Warum ich openHAB nutze und super finde!“

  1. Hallo,
    schöner Artikel. Ich nutze seit letztem Winter FHEM und bin damit sehr zufrieden.
    Die Oberfläche sieht zwar etwas „altbacken“ aus lässt sich aber nach etwas einarbeitung leicht modifizieren. Die Dokumentation und die Comunity sind gerade im Deutschsprachigem Raum hervoragend.
    In Openhab habe ich mich auch etwas eingelesen. Ist für mich aber nicht brauchbar da einige, für mich wichtige, Module fehlen. Beispiel es werden keine I2C Devices unterstützt. Ich habe aber einige I2C Devices auf die Ich nicht verzichten möchte.
    Das Regelwerk ist nach etwas einarbeitungszeit gut verständlich. Apps fürs Handy gibt es ebenfalls wobei ich den Zugriff von außen per sicherer SSH Verbindung mach (Ports Tunneln).

    Anwesenheitserkennung, Gesprochene Texte u.v.m ist gut realisierbar. Ich habe z.B. habe eine Ansage welche Mülltonne rausgestellt werden muss wenn Morgen Abholung ist. Ein „Stimmungslicht“ wird Helligkeitsabhänig gedimmt oder höchgeregelt.

    FHEM ist außerdem ein absolutes Leichtgewicht. Nennt man eine FritzBox sein eigen lässt es sich auch auf dieser zum laufen bringen. Im moment Bastel ich mir einen CUL 868MHZ auf Basis eines Arduinos. Auch dieser lässt sich problemlos in FHEM einbinden (haben schon viele aus der Comunity gemacht) und kann dann mit Homematic, FS20 u.v.w. sprechen. Für einen bruchteil des Kaufpreises eines Orginal CUL Sticks.

    Alles in allem: Ich bin sehr Zufrieden mit meiner FHEM installation.

    Viele Grüße

    Max

  2. Hallo,
    danke für Deine ausführliche Seite zum Thema Openhab. Sie hat mir schon viel geholfen, mal da ne Ansatz geliefert oder auch mal neue Wege eröffnet. Danke für Deine Arbeit.
    Viele Grüße
    Frank

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.