Sitemaps – die grafische Darstellung deiner Sensoren und Aktoren!

Die Konfiguration von openHAB ist einfach – sie besteht aus drei Teilen – den Items, der Regeln und der Sitemap. Mit einer Sitemap organisierst du die grafische Darstellung deiner Items. Es stellt also ein Abbild deiner Wohnung oder Haus dar. Du kannst Etagen und/oder Räume anlegen, um deine Sensoren und Aktoren sinnvoll zu sortieren. Die Konfiguration ist wie immer nach einem festen Schema aufgebaut – fangen wir an!

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Drei gute Gründe für my.openhab.org

ok, zugegeben, die Überschrift klingt ein bischen nach einem Beginer-Guide für Blogger. Ich bin trotzdem der Meinung, dass die Community um openHAB hier eine super Sache geschaffen hat. Und so passt dann doch die Überschrift…

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openHAB sorgt für ein warmes Bad – Teil 2

Vor einiger Zeit habe ich dir beschrieben, wie ich das HomeMatic-Termostat HM-CC-RT-DN in openHAB eingebunden habe. Dabei hatte ich den Fokus auf die manuelle Steuerung gelegt. Nun möchte ich dir beschreiben, wie du die mitgebrachten Thermostat-Modi ansteuern kannst. „openHAB sorgt für ein warmes Bad – Teil 2“ weiterlesen

openHAB – Update auf 1.8

openHAB liegt seit einiger Zeit in der Version 1.7 vor. Dies habe ich zum Anlass genommen direkt auf die Installation via „Apt“ umzustellen.

Das Advanced Packaging Tool (APT) ist ein Paketverwaltungssystem, das eine einfache Möglichkeit zur Suche, Installation und Aktualisierung von Programmpaketen ermöglicht. In der Datei /etc/apt/sources.list stehen die sogenannten Repositories, also Quellen für Pakete. Befindet sich das gesuchte Paket auf einem Server, so wird dieses automatisch heruntergeladen und installiert.

Aber Achtung! Wenn du bisher openHAB manuell installierst hast, wurden wahrscheinlich andere Verzeichnisse genutzt! Bisher lag meine Installation im Verzeichnis /opt/openhab. Nach Umstellung findest du die openHAB-Dateien in folgenden Verzeichnissen:

  • openHAB-System: /usr/share/openhab
  • Addons: /usr/share/openhab/addons
  • Konfigurationsdateien /etc/openhab/configurations
  • Log-Files: /var/log/openhab
  • Nutzerdaten z.B. aus Datenbanken (rrd4j, db4o etc.): /var/lib/openhab

Wenn du dir sicher bist und auf „Installation/Update via apt-get“ umstellen willst, dann sind diese Schritte notwendig:

Erst ein Backup der bestehenden Konfigurationsdateien!

Dann hinterlegst du die openHAB-Repository, damit dein „apt“ weiß, wo die gewünschten Dateien zu finden sind:

Anschließend synchronisiert du „apt“ mit

Das war´s schon, nun kannst du z.B. Addon installieren oder openHAB aktualisieren lassen! Und vergesse nicht, das alte Verzeichnis zu löschen!

Zur Installation von Addon gehst du wie folgt vor:

Hier ein paar Beispiele:

Eine Liste der möglichen Pakete kann über den Befehl

abgefragt werden.

Wenn du bereits per apt openHAB installiert hast, startest du das Upgrade auf Version 1.7 mit folgender Zeile:

Viel Spaß beim Experimentieren! Ich freue mich über einen Kommentar mit deinen Erfahrungen von dir!

openHAB informiert nun per Telegram-Messenger

Mit dem Release 1.8 hat openHAB ein neues Action-Bindung spendiert bekommen! Du kannst dir nun Statusnachrichten per Telegram senden lassen. Somit hast du neben Prowl, Pushover eine weitere Möglichkeit, Hinweise ans Mobilgerät zu schicken. Telegram halte ich für besonders interessant, da es aktuell kostenlos ist und mehrere Empfänger (-Geräte) genutzt werden können.

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openHAB: Philips Hue weckt uns!

Unter openhab.org findest du eine „Alarm-Clock“-Regel, mit der du dich wecken lassen kannst. Was dich genau weckt, kannst du selbst festlegen. Das könnte ein Radio-Wecker durch Abspielen eines Sound-Files über das Sonos-Binding oder als heller werdendes Farbspiel mit den Philips Hue Lampen sein.

Uns wecken nun zwei Hue-Lampen, die langsam heller werden (wie das Hue-Binding funktioniert, habe ich hier beschrieben). Dazu musste ich das Original von openHAB etwas modifizieren: „openHAB: Philips Hue weckt uns!“ weiterlesen

openHAB sorgt für ein warmes Bad

Morgens eine Dusche ist Pflichtprogramm. Ohne den warmen Regen in den Tag zu starten ist wie ein kalter Kaffee zum Frühstück – ein absolutes no go! Wenn dann der Körper wieder zeigfähig ist, muss noch die Feuchtigkeit aus dem Raum. Entweder Lüftung an oder Fenster auf.

Blöd nur, dass bei kälteren Temperaturen die Luft weniger Feuchtigkeit abtransportiert, wie warme Luft. Erst nach dem Duschen die Heizung hochzudrehen und anschließend das Fenster zu öffnen, wäre ja schon zu spät. Also muss etwas her, was diese Situation automatisch löst! „openHAB sorgt für ein warmes Bad“ weiterlesen

Weihnachtsbeleuchtung mit openHAB steuern!

Mit dem letzten Wochenende haben wir die Uhren auf Winterzeit gestellt, die Tage werden kürzer – bald ist Weihnachten! Naja, fast! Nichts desto trotz Grund genug um mit den Vorbereitungen für die Weihnachtsbeleuchtung zu starten.

openHAB wird demnächst eine Lichterkette vor der Haustür schalten. Kurz nach Sonnenuntergang soll die Kette einen kleinen Baum erhellen und gegen 22.00 Uhr automatisch abschalten. Geschaltet wird die Lichterkette per HomeMatic “Funk-Zwischenschalter” – HM-LC-Sw1-Pl-2. Wie ich es aufgesetzt habe, erkläre ich dir gerne: „Weihnachtsbeleuchtung mit openHAB steuern!“ weiterlesen

Tankstellenpreis in openHAB anzeigen

Wer stellt sich die Frage nicht: Welche Tankstelle bietet mir gerade den günstigsten Sprit an? Im Radius ca. 10 km habe ich vier Tankstellen, an denen ich oft vorbei komme. Ich bin nicht der Sparfuchs, der mehrere Kilometer mehr fährt, um den letzten Cent herauszukitzeln. Aber gar nicht auf die Preisanzeige zu schauen – „Ich tanke immer nur für 30 EUR“, ist auch nicht meins. Daher ist ein Vergleich von mehreren Tankstellen auf meinen Weg schon eine Pflicht. „Tankstellenpreis in openHAB anzeigen“ weiterlesen

openHAB schaltet HomeMatic-Steckdosen

Nach den Hue-Lampen musste es nun schaltbare Steckdosen geben, die sich in openHAB einbinden lassen. Aber welche? Günstige aus dem Baumarkt oder Premium aus dem Programm MAX!, HomeMatic oder F20 von Conrad? Zwar gibt es diverse Angebote für unter 20€ im Baumarkt, aber dazu ist auch ein Sender erforderlich. Der muss die beiliegende Fernbedienung ersetzen. Die Baumarktsteckdosen lassen sich gut mit eigenen gebauten 468MHz-Sender steuern. Ich hab´s mit dem Selbstbau versucht, bisher aber trotz guter Anleitungen im Netz nicht ans Laufen bekommen. Somit kam für mich nur einer der Premium-Anbieter in die Auswahl. „openHAB schaltet HomeMatic-Steckdosen“ weiterlesen

Pushover – openHAB benachrichtigt über das Smartphone

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Dieses alte Sprichwort lege ich an den Tag, wenn es um die Automation geht. Und da das Smartphone immer dabei ist, liegt es doch nahe Push-Nachrichten für den Status zu nutzen.

openHAB unterstützt mindestens zwei Services prowl und pushover. Ich habe mich für Pushover entschieden, da ich die App sieben Tage kostenfrei ausprobieren konnte. Zum Testen des Services war es ausreichend. Ich bin weiterhin mit Pushover unterwegs, denn der Services kostet „nur“ einmalig(!) 4,99 EUR und es können 7.500 Messages pro Monat versendet werden. Das reicht locker! „Pushover – openHAB benachrichtigt über das Smartphone“ weiterlesen

Mit openHAB Philips hue zum Leuchten bringen

Zum Einstieg in die Smarthome-Welt habe ich mir das Philips „Hue lux Starter Set“ mit zwei Reflektorlampen beschafft. Die Installation und Einbindung in openHAB ist recht einfach und führt schnell zu Ergebnissen. Spannend wird es, wenn die Hues mit Regeln automatisiert werden. Dazu später mehr! „Mit openHAB Philips hue zum Leuchten bringen“ weiterlesen

Warum ich openHAB nutze und super finde!

Bisher habe ich geschrieben, dass ich openHAB auf einen Raspberry PI installiert habe. Ich habe aber nicht erklärt warum ich mich für openHAB entschieden habe.

Ich finde es unheimlich praktisch Dinge mit dem Smartphone erledigen zu können. Das Telefon ist eh immer mit dabei, warum also nicht auch Lampen schalten oder die Temperatur im Haus abfragen?!

Durch ein bisschen googlen und ein paar Berichte zur Hausautomation bin ich nach einem kurzen Abstecher in Richtung „fhem“ auf openHAB gestoßen. Für mich ist es eine große Erleichterung, dass openHAB direkt ein Frontend für den Browser und auch Apps für iOS und Android mitbringt. Alles andere wäre für mich ein No-go gewesen, da ich nicht programmieren kann. openHAB ist im Internet gut beschrieben und nach ein paar Stunden Einarbeitung leicht zu verstehen.

Durch die vielfältigen Möglichkeiten weitere Softwarepakete sog. Bindings einzubinden, können Sensoren und Aktoren von  unterschiedlichsten Herstellern mit openHAB gesteuert werden. Mit einem Raspberry als Server habe ich auch kein schlechtes Gewissen was den Stromverbrauch angeht.

So ist es mit relativ wenig Aufwand möglich, Hausautomation selbst aufzusetzen! Und das macht Spaß… „Warum ich openHAB nutze und super finde!“ weiterlesen

raspberry Pi – mein neues Bastelprojekt – Betriebssystem

So gefühlt alle zwei bis drei Jahre kommt mein Spieltrieb wieder vor und ich brauche etwas zum Basteln. Vor Jahren war es ein Linux-Rechner, dann ein Linksys WRT54G-Router, gepimpt mit OpenWrt oder Tomato.

Mein neues Spielzeug habe ich bereits hier kurz gezeigt. Der Raspberry PI B+ soll bei mir später Steckdosen und Heizungsthermostate steuern. Doch erst einmal braucht der Raspberry ein Betriebssystem!

Wie das funktioniert, habe ich kurz zusammen geschrieben. Als Betiebssystem installierst du die Linux-Distribution „wheezy“. Am Mac wird das Image wie folgt kopiert:

1. Download von wheezy

Das Image steht auf der offiziellen Raspberry Pi – Seite zur Verfügung – hier geht´s zum Download von www.raspberrypi.org Wenn du vorhast HomeMatic-Produkte einzusetzen, kannst das Image von der Seite homegar herunterladen. Vorteil ist, dass homegear.eu – Download (Middleware für HomeMatic) und openHAB vorinstalliert sind. Anschließend das Zip-File entpacken. Nun sollte eine Datei „2014-12-24-wheezy-raspbian.img“ in deinen Download-Ordner stehen.

2. Einbinden der SD-Karte

Die SD-Karte (FAT32-formatiert) steckst du in den Slot und suchst dann im Apple-Menü unter „Über diesen Mac“ / Button „Systembericht“ unter „USB“ nach Hochgeschwindigkeits-Bus / Hub / Integrierter Speicherkartenleser nach dem Namen. In meinem Fall war es „disk1s1“ oder auch „disk4s1. Per Terminal (unter Dienstprogramme) folgendes eingeben, um die Karte „unmounten“ (auszuwerfen), ohne sie zu entnehmen!

sudo diskutil unmount /dev/disk4s1

3. Kopieren des Images

Mit dem Befehl

cd Downloads

sudo dd if=2015-01-31-raspbian.img of=/dev/disk4 bs=1m

kopierst du das Image auf die Karte. Der Vorgang dauert schnell mal 5-10 Minuten. Das erfolgreiche Kopieren wird dir mit einer recht kryptischen Nachricht bestätigt: Bildschirmfoto 2015-02-05 um 18.45.02 4. SD-Karte in den SD-Reader des Raspberry Pi stecken

Die SD-Karte auswerfen und in den Raspberry Pi einlegen und starten. Wenn alles geklappt hat, leuchtet an deinen Raspberry das rote Lämpchen dauerhaft, das grüne flackert ab und an auf. Leuchtet nur das rote Lämpchen, ist etwas schief gegangen. Dann einfach nochmal das Image auf die Karte kopieren. Mittels SSH-Aufruf kannst du dich nun auf die Oberfläche des Raspberry einloggen. Dazu muss aber die IP-Adresse des Raspberry bekannt sein. Im Router wird der Minirechner als „raspberrypi“ angezeigt.

ssh pi@192.168.1.36

Nach dem Drücken der Enter-Taste kommt eine Abfrage, die mit „yes“ -> Enter bestätigt wird. Das Standardpasswort lautet raspberry und wird mit Enter bestätigt. Erhältst du den Fehler „Host key verification failed.“, muss der Befehl „ssh-keygen -R 192.168.1.36“ eingegeben werden. Dann den obigen Login-Befehl wiederholen. Zu Beginn solltest du das Standardpasswort für den pi-User ändern. Das geschieht über den Befehl

passwd

und der Eingabe des alten und doppelten Eingabe des neuen Passworts.

sudo dpkg-reconfigure tzdata

führt in ein grafisches Interface, in welchem die richtige Zeitzone ausgewählt werden kann. Damit der RPi den gesamten Speicherplatz der SD-Karte nutzen kann, wird das Filesystem erweitert. Mit dem Befehl

sudo raspi-config

gelangst du in ein grafisches Interface. Jetzt wählst du die Option „Expand Filesystem“ bzw. „expand_rootfs“ aus und bestätigt die Eingaben, so dass der RPI schließlich nach dem Beenden des Menüs neugestartet und die Terminalverbindung getrennt wird. Ich empfehle nach dem erfolgreichen Start erst einmal das System zu aktualisieren. Mit folgenden Befehlen per Terminal geht dieser Schritt recht zügig.

sudo apt-get update sudo apt-get upgrade -y

Anschließend werden nicht benötigte Pakete entfernt und das System neugestartet.

sudo apt-get autoremove -y sudo reboot

Fertig – der Raspberry ist nun fertig eingerichtet!